Hongkong´s Sehenswürdigkeiten

Blick auf Hong Kong Central

Was muss ich in Hongkong unbedingt gesehen haben?

Symphony of Lights ist eine spektakuläre Multimediashow und laut Guinness Buch der Rekorde wohl die größte regelmäßig stattfindende Lichter- und Klangshow der Welt. Die Fassaden von mehr als 40 Wolkenkratzern auf beiden Seiten des Victoria Hafens werden zu Musik und Erzählungen angestrahlt. Am besten lässt sich die Symphony of Lights von der Hafenpromenade Tsim Sha Tsui zwischen der Avenue of Stars und dem Hongkong Cultural Centre beobachten. Wir haben es auch einmal aus der Star Ferry gesehen und das fand ich auch ganz besonders schön.

The Peak ist der Hausberg von Hongkong, 552 Meter hoch und hieß früher Victoria Peak. Hier erhält man einen tollen Blick über die Metropole. Am Peak-Tower, in dem die Tram endet und von der daneben liegenden Shopping Mall kann man den schönen Ausblick auf die Stadt genießen.

Der Peak gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Hongkong Besuches. Das Highlight ist natürlich mit der alten Tram hochzufahren. Wenn man viel Wartezeit einplant, ist das eine tolle Möglichkeit, ansonsten sind die Warteschlangen so lang, dass es mit der einfachen Buslinie auch super schön ist dort hochzufahren. Selbst vom Bus aus, hat man auf der Fahrt hoch zum Peak schon eine geniale Aussicht. Die Tram würde ich daher nur nutzen, wenn es kaum eine Wartezeit gibt (ganz früh oder ganz spät).

Der Stadtteil Mong Kok liegt im Kowloon Teil von Hongkong, etwas nördlich des Stadtteils Tsim Sha Tsui. Hier gibt es noch einen etwas typischeren asiatischen Flair. Ihr findet hier auch die Goldfisch- Vogel und Blumenmärkte (tagsüber) sowie den Nachtmarkt (ab 16 Uhr) rund um die Temple Street. Eine Tour durch Mong Kok kann man gut zu Fuß machen. Die U-Bahn Station “Prince Edward” im Norden von Mong Kok bietet sich als Ausgangspunkt an. Wir waren von den Märkten jetzt nicht so beeindruckt. Wenn man genug Zeit hat, kann man einen kleinen Bummel machen, aber wenn man nur einen kurzen Aufenthalt in Hongkong hat, würde ich meine Zeit besser wo anders verbringen.

Waterkant von Kowloon, zur “Avenue of Stars“, ist eine Uferpromenade zu Ehren einheimischer Filmstars wie Bruce Lee und Jackie Chan. Hier kommt man automatisch vorbei, wenn man die Hafenpromenade entlang läuft.

Doppelstock-Straßenbahnen

Diese zweistöckigen Straßenbahnen aus Holz haben es mir besonders angetan. Das sollte auf jeden Fall auf Eurem Programm stehen. Die Straßenbahnen fahren nicht die gesamte Strecke durch, sondern wenden an einem der mehreren Punkte. So ergeben sich sechs verschiedene Linien, die sich alle überschneiden. Wendepunkte sind u.a. Western Market, North Point, Whitty Street oder Causeway Bay. Die Straßenbahn verbindet ein paar Sehenswürdigkeiten in Hongkong und man kann so einige Kilometer zu Fuß sparen. Ihr zahlt pro Fahrt nur HKD 2,30 egal wie lange die Fahrt dauert. Es wird nur abgezähltes Geld in bar oder die Zahlung mit der Octopus Karte akzeptiert. Man steigt im hinteren Teil der Bahn ein und bezahlt wird dann vorne beim Aussteigen. Die Haltestellen sind durchschnittlich 250 Meter voneinander entfernt. Die meisten befinden sich mitten auf der Straße und sind nicht zu übersehen.

Hongkong Park ist ein wunderschöner Stadtpark mit Gewächshäusern, Tropen- und Wüstenklima, Teiche, Wasserfälle und eine riesige Freiflughalle mit 150 südostasiatischen Vogelarten, durch die auf Baumwipfelhöhe ein Zickzacksteg führt. Am Ostende führen Rolltreppen hinab in das schöne Einkaufszentrum Pacific Place. Hinter dem Hochhaus der Bank of China findet Ihr den Hongkong Park. Ich habe die kleine Auszeit vom hektischen Großstadtflair sehr genossen.

Bank of China gehört zu den höchsten Gebäuden der Welt. Das Gebäude wurde 1990 fertiggestellt und es war sogar mal das höchste Gebäude der Welt. Der 43. Stock des Gebäudes ist für Besucher frei zugänglich und bietet eine Aussicht auf den Victoria Harbour und hinüber nach Kowloon. Es ist leicht zu finden, der Eintritt ist frei, man muss nur einen Sicherheitscheck durchmachen. Unten im Tower muss man sich lediglich bei der Rezeption anmelden (Reisepass nicht vergessen) und bekommt einen Visitor-Pass für den Aussichtsbereich im 43ten Stockwerk des Gebäudes. Man wird zum Aufzug geleitet und direkt ohne Zwischenstopp hochgefahren. Wir waren leider an einem Sonntag da und da ist auch die Aussichtsplattform leider für Besucher geschlossen.

Tsim Sha Tsui beginnt am Clock Tower aus der Kolonialzeit und führt über die Promenade von Tsim Sha Tsui vorbei am Hongkong Cultural Centre, dem Museum für Raumfahrt und dem Kunstmuseum bis nach Hung Hom. Hier gibt es immer einen phantastischen Blick auf die Skyline von Hongkong Island. Auch die abendliche Lichtershow lässt sich von hier aus wunderbar sehen. Unser Hotel lag nur einen Katzensprung entfernt. Da wir über Silvester dort waren, haben wir uns auch von dort das Feuerwerk angesehen.

Zoological and Botanical Gardens befinden sich in der Mitte im zentralen Distrikts unterhalb des Victoria Gipfels. An der Upper Albert Road. Die Gärten beinhalten eine Sammlung von Pflanzen und kleinen Tieren. Der interessanteste Teil des Zoos sind die etwa 14 verschiedenen Arten von Primaten, darunter ein Orang-Utan und Lemuren. Es gibt auch andere kleine Säugetiere und Reptilien. Dieser Zoo ist für die Öffentlichkeit kostenlos. Mich haben diese beiden Gärten total beeindruckt. So mitten in der Stadt auf einen kleinen Zoo zu treffen ist irgendwie abenteuerlich gewesen. Und da ich Orang-Utans Fan bin, hat´s mich natürlich nochmal mehr gepackt.

SoHo Rolltreppen (Mid-Level-Escalators): Wenn Ihr Richtung Soho auf der Hollywood Road entlang geht, stößt Ihr eigentlich automatisch auf eine Straße die komplett aus Rolltreppen besteht. Dieser 800 Meter Rolltreppenweg ist die längste überdachte Rolltreppe der Welt. Sie führt in den belebten Stadtteil SoHo (South of Holloywood Road) hinauf. Hier findet Ihr sämtliche Restaurants, Cafes und Bars. U-Bahn: Central „Mosque Street“ Eingang zum Central Escalator. Die Escalators fahren immer nur in eine Richtung. Morgens um 6 Uhr talwärts nach Central und ab 10 Uhr vormittags wird die Richtung dann umgekehrt und die Escalators fahren bis 23 Uhr nach oben. Eine Fahrt dauert ca. 20 Minuten (ohne selbst zu gehen) und wird nur durch kreuzende Straßen unterbrochen.

Repulse Bay Hongkongs Badestrand ist wunderschön. Wir sind zwar nur mit dem Bus auf dem Weg Richtung Stanley vorbei gefahren, aber ich könnte mir vorstellen, dass man hier an heißen Sommertagen einen schönen Strandtag verbringen kann. Im Dezember war es bei 18 Grad nun nicht das ideale Strandwetter. Bus 6, 6A, 6X, 66 or 260 from Exchange Square bus terminus (MTR Hongkong Station, Exit D) Richtung Repulse Bay Beach.

Stanley Market Der Ort Stanley befindet sich an der Südseite von Hongkong Island direkt am Wasser und hat ein schönes Panorama. Der Markt ist was für Schnäppchenjäger und Trödler und täglich von 10:30 – 18:30 Uhr geöffnet. Auf der anschließenden Promenade kann man schön flanieren. Es war für uns ein schöner Ausflug, aber man sollte sich nicht erhoffen, dort viel shoppen zu können. Ich hatte mir da mehr von versprochen.

Alleine die Fahrt dorthin war aber sehr schön entspannt und man kam mal raus aus der pulsierenden Metropole.

MTR Hongkong Station, Ausgang D. Danach vom Exchange Square Busbahnhof mit Bus Nr. 6, 6A, 6X, 66 oder 260 nach Stanley, oder bis MTR Causeway Bay Station, Exit F1. bis Jardine‘s Bazaar gehen und dann mit dem grünen Minibus Nr. 40 auf der Tang Lung Street nach Stanley fahren. Aussteigen am Plaza oder Village Road.

Ocean Park ist ein Vergnügungs- und Meerestierpark auf Honkong Island. Da ich unbedingt mal Pandas live sehen wollte, musste ich meinen Freund irgendwie in diesen Vergnügungspark zerren. Eigentlich eine völlig unmögliche Idee. Aber zu meinem Glück, hat er sich doch überreden lassen und es letztendlich auch nicht bereut. Im Nachhinein hatten wir richtig Spaß und nicht nur die Tiere haben uns begeistert, sondern auch die Wildwasserbahn und die Aufmachung des Parks.

Was gibt´s im Park zu sehen?

  • Vielzahl von Achterbahnen, Falltürmen, Wasser- und Ballonfahrten
  • Riesige Quallen, Korallen- und Haifischaquarien mit Glastunnel
  • Pandabären An An und Jia Jia.
  • Fünf Kilometer lange Seilbahn fährt die Besucher entlang der steilen Inselküste mit atemberaubendem Blick in den zweiten Parkteil.
  • Ozean Express
  • Unterschiedliche Themenbereiche, z.B.
      • Adventures Australia (Koalas in den Baumgipfeln und rothalsige Wallabies beim Springen beobachten.
      • Shark Mystique (Hunderte Haie und Rochen und auch Sägefische und Zebrahaie)
      • Polar Adventure (Nord- und Südpol an einem Tal)
      • Amazing Asian Animals (die unglaubliche Tierwelt Asiens)

Als einer der größten Freizeitparks Asiens mit über 915.000 m² Fläche liegt er im Süden von Hongkong Island.

Anfahrt Bus 629 bis Oceanpark vom Central Pier 7 oder von der MTR Admiralty Station, Exit B

Tipp: Im Untergrund der U-Bahn-Station Admiralty können an einem Touristenstand gleich die Tickets für den Park gekauft werden, dann muss man beim Park nicht mehr anstehen. Preis: 360 HKD pro Person (Erwachsene). Wir haben das nicht gemacht und somit fast 1 Stunde an der Kasse angestanden.

Nan Lian Garten und Chi Lin Kloster

An unserem letzten Tag haben wir noch durch Zufall einen wunderschön angelegten Garten mit Teichen und Pflanzen entdeckt. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Garten kommt man zum großen Klosterplatz und dann zum Chi Lin Kloster. Der idyllische Nan Lian Garden liegt mitten in Diamond Hill mit seinen unzähligen Hochhäusern. Ein richtig toller ruhiger Ort mitten in der Stadt. Sehr zu empfehlen für eine kleine Auszeit vom Großstadtrummel. Der Zutritt ist kostenlos.
Anfahrt: MTR Diamond Hill Station Exit C2, einmal über die Straße und schon ist man am Eingang vom Park.

Silvester in Hong Kong gibt es nur ein zentrales Feuerwerk. Hongkong feiert vor der spektakulären Kulisse des Victoria Harbors; ein Feuerwerk aus mehreren Farben wird vor der Kulisse des Riesenrads entfacht bzw. beim IFC International Financial Center. Man muss bedenken, dass die Chinesen das Feuerwerk nur für Touristen veranstalten. Die Chinesen feiern nur das chinesische Neujahr, das nach dem chinesischen Kalender berechnet und jedes Jahr an einem anderen Datum gefeiert wird. Dennoch veranstalten sie für uns Touristen ein tolles Feuerwerk, welches auch bei den Chinesen trotzdem sehr belibt ist. Ein Laser Display wird vorher auf die Fassade des Hong Kong Cultural Center projektiert und eine riesige digitale Uhr zählt dort die Minuten und Sekunden herunter. Eine typische Silvesterparty kann man in Hongkong nicht erwarten. Die Hongkong-Chinesen schauen sich nur das Feuerwerk an und strömen gleich danach in alle Himmelsrichtungen wieder weg. Auch das Anstoßen mit Alkohol hat keine Tradition. Dennoch war es ein schöner Silvesterabend. Wenn auch gleich um 00:30 Uhr alle bis dato vorhandenen Menschenmassen wie vom Erdboden verschwunden waren.

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