Die Highlights für den ersten Hamburg Besuch

Hamburg für ein Wochenende…

Natürlich die Elbphilharmonie, den Hafen und die Reeperbahn und ganz klar die Alster. Natürlich ist das ein Muss für einen ersten Hamburg Besuch. Aber als Hamburgerin gebe ich Euch hier natürlich auch noch abseits der typischen Touristenziele ein paar Geheimtipps.

Interessant: Wusstet Ihr, dass Hamburg die meisten Brücken Europas (mehr als Venedig, Amsterdam und London zusammen) hat? Und das es in Hamburg gar nicht mehr Regentage gibt als in München? Ok, durch den Wind ist es immer ein paar Grad kühler, aber wir haben nicht mehr Regen als in anderen Regionen Deutschlands. Also Hamburg – wieder mal Regen, stimmt nicht immer!

Hoteltipps

Einfach: Hostel Superbude, ob auf St. Pauli oder in Sankt Georg. Beide Häuser liegen sehr zentral und haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Hotel und Hostel in einer Unterkunft zusammen und die trägt vor allem eins in sich: Hamburger Lässigkeit für Backpacking Urlauber und alle anderen.

Mittel: Motel One am Michel oder Alster.

Gehoben: 25hours Hotel in der Speicherstadt oder das nebengelege Hafencity. Das Hotel ist eher was für gehobener Ansprüche, aber lässt dafür auch keine Wünsche offen. Schaut Euch das Hotel mal an und manchmal gibt es auch günstigere Angebote.

Meine persönlichen wichtigsten Hamburg

Highlights für ein Wochenende

 Frühstückstipps für Hamburg

Café Moraba in der Susannenstraße in der Schanze (reserviert lieber vorher einen Tisch).

Was wir wirklich lieben in Eppendorf. Das Frühstückscafé ist auf der Ecke von Küchenfreunde und der Bar Botanic District. Absolut tolles Frühstück. Alles wird frisch zubereitet und alles BIO. Das Ambiente ist ultra gemütlich. Ihr werdet es lieben.

Cafe´42 in Winterhude. Auch hier gibt´s tolles Frühstück für einen fairen Preis.

Nach dem Frühstück könnt Ihr super ein bisschen durch die kleinen Lädchen schlendern, die ist in der Schanze, Eppendorf sowie in Winterhude gibt.

Wer keine Lust in der Innenstadt zwischen all den Ketten wie H&M, Zara und Co. zu shoppen, der sollte sich hier wohlfühlen.

Hamburgs Innenstadt zum flanieren

Ein Bummel über die Mönckebergstraße, Neuer Wall und Gänsemarkt sollte beim ersten Hamburg Besuch natürlich aber auch nicht fehlen.

Abends in Hamburg

Ganz nach Hans Albers Lied, wer noch niemals in lauschiger Nacht einen Reeperbahnbummel gemacht, ist ein armer Wicht denn er kennt das nicht, auf Sankt Pauli, Sankt Pauli bei Nacht… Auch wenn Rotlichtviertel und Neonlichter nicht jedermanns Geschmack ist, sollte man frühestens bei Einbruch der Dunkelheit mal einmal über den „Kiez“ gelaufen sein.

Musical

Hamburg ist ja die Musicalstadt, demnach empfehlt es sich natürlich auch ein Musical zu besuchen. Tipp für spontane Ticktkäufe: Auf der Kehrwiederspitze in der Speicherstadt/Hafencity befindet sich in unmittelbarer Nähe vom Miniatur Wunderland im EG des Theaters Kehrwieder eine Verkaufsstelle von Stage Entertainment. Dort werden im Büro auch Restkarten angeboten.

Theater und Comedy

Empfehlen kann ich Euch aber auch das Schmidt´ Theater und das Tivoli.

Wer lieber auf Krimitheater steht ist im Imperialtheater auf der Reeperbahn richtig.

 Restaurants und Bars

Essen gehen im Portoviertel am Hafen: Hier ist eigentlich für jeden Geschmack was dabei. Sämtliche Restaurant reihen sich aneinander. Voll ist es bei gutem Wetter überall. Aber da es unzählige Restaurants gibt, findet man zu zweit immer irgendwo ein Plätzchen. In größerer Gruppe kann es schon mal schwieriger werden. Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, dem kann ich den Italiner L´ Ancora oder den Portugiesen O´Frango  empfehlen. Hier solltet Ihr dann entsprechend einen Platz reservieren.

Küchenfreunde in Eppendorf: Hier könnt Ihr abseits vom Tourismus sehr gut essen gehen. Hier geht man mit Freunden gern zu Küchenfreunde. Mit der U-Bahn Linie 3 (gelb) kommt Ihr gut zu dem Restaurant. Auch hier solltet Ihr aber rechtzeitig reservieren. Wer noch nicht müde ist, geht auf einen Drink noch ins gegenüberliegende Botanic District.

Cocktail trinken in der Bar 20up Empire Riverside Hotel: Im 20. Stock vom Empire Riverside Hotel am Hafen (am Ende der Davidstraße, die von der Reeperbahn abgeht) habt Ihr in der Bar 20up einen traumhaften Blick über den Hafen und der Stadt

Tim Mälzers Bullerei: Wer sowieso vor hat einen Kneipenbummel durch die Schanze zu machen, reserviert rechtzeitig fürs Abendessen einen Tisch bei Tim Mälzer´s Bullerei. Das Ambiente ist etwas spartanisch, aber das Essen sehr gut und es bietet sich als Ausgangslage für weitere Unternehmungen in der Schanze an.

Altes Mädchen: Anschließend kann man dann wunderbar auf ein oder mehrere Bier ins Alte Mädchen gehen. Altes Mädchen | Lagerstraße 28b | 20357 Hamburg | Montag bis Samstag ab 12 Uhr, Sonntag (Frühschoppen) ab 10 Uhr

In den Schanzenhöfen nahe der U/S-Bahn befindet sich das Restaurant von Tim Mälzer. Nebenan ist gleich das Alte Mädchen mit unglaublich vielen unterschiedlichen Biersorten. Als Bierliebhaber ist man hier richtig aufgeboben.

The George – Für einen Drink auf die Dachterrasse und Abendessen im Restaurant: Das ist das Highlight im Sommer. Bei schönem Wetter empfehle ich Euch einen Drink auf der Dachterrasse vom Hotel The George zu nehmen. https://www.thegeorge-hotel.de/hamburg/campari-lounge-hamburg-alster/dachterrasse-hamburg-bar.php Hier habt Ihr einen fantastischen Blick über die Außenalster. Das Hotel befindet sich im Stadtteil St. Georg (in der Nähe vom Hauptbahnhof). Auch das Restaurant zum Abendessen kann ich durchaus empfehlen. Hier kann man das Dinner mit einem herrlichen Aperitif auf der Dachterrasse verbinden.

 Sightseeing

 Auch wenn es das typische Touristending ist, kann ich Euch bei einem kurzen Aufenthalt in Hamburg trotzdem die Hop on Hop off Tour empfehlen. Ihr bekommt hier einfach einen tollen Einblick in unsere schöne Stadt. Startet am besten am Hauptbahnhof und fahrt zunächst bis Landungsbrücken.

Tipp: HVV-Fähre statt Hafenrundfahrt

Wer nicht allzu viel Zeit hat, dem empfehle ich nicht unbedingt eine Hafenrundfahrt. Nehmt hier einfach die HVV Fähre 62 Richtig Finkenwerder (alle 15 Min.). Es gelten die Tarife des Hamburger Verkehrsverbundes HVV die man mit einer normalen Tageskarte ohne Aufpreis nutzen kann. Der Nachteil ist natürlich, dass man dann keine klassischen Erklärungen erhält. Aber man fährt vorbei an dem Fischmarkt, den Dockland Docks bei Blohm + Voss, den Beachclubs und dem Museumshafen von Övelgönne bis nach Finkenwerder. Ihr könntet aber schon eine Station vorher am Museumshafen Övelgönne aussteigen und einen Strandspaziergang machen, relaxen, baden, was essen gehen oder einen Drink nehmen.

Vom Museumshafen könnt Ihr wunderbar bis zur Strandperle laufen. Zwar liegt Hamburg nicht am Meer, aber auch in der Elbe kann man baden. Zumindest reicht es für eine kleine Abkühlung. Ihr solltet aber wegen der gefährlichen Strömung nicht zu weit rausschwimmen. Wer nicht baden mag, kann auch am Strand entspannen – während immer wieder ein paar große Schiffe vorbeiziehen.

Von Finkenwerder weiter nach Blankenese:

Wer etwas mehr Zeit hat und sich noch Blankenese ansehen möchte kann in Finkenwerder umsteigen in eine weitere Fähre Nr. 64 in Richtung Teufelsbrück. Ihr könnt vom Schiff aus ein paar der hübschen Villen unterhalb der Elbchaussee bestaunen und auch den Menschen am Elbstrand zuwinken. Von Teufelsbrück aus kommt Ihr mit dem Bus weiter bis Blankenese und schaut Euch dort das traumhafte Treppenviertel an. 5.000 Stufen führen hier durch verwinkelte Gassen, wunderschöne Häuser und immer wieder Cafés und Restaurants mit einer gigantischen Aussichtsplattform auf die Elbe. Hier ist es für uns Hamburger selbst immer wieder ein Highlight.

In Finkenwerder fährt die Fähre 62 nach kurzem Aufenthalt die gleiche Strecke wieder zurück zu den Landungsbrücken.

Wenn Ihr wieder zurück am Museumshafen seid, könnt Ihr entweder von dort mit der Fähre oder mit einem normalen HVV-Bus bis Landungsbrücken zurückfahren. Dort steigt Ihr wieder in den Sightseeing-Bus Richtung Hafencity. Die Fahrt geht weiter bis zur Speicherstadt/Hafencity- Elbphilharmonie. Zu Fuß sind es von den Landungsbrücken aber auch nur 1,4 km. Besucht auf jeden Fall die Aussichtsplattform der Elphilharmonie. In der Vergangenheit wurde die “Elphi” wie wir Hamburger sie gern nennen oftmals wegen der immer höher werdenden Kosten und den ewigen Bauzeiten verspottet. Heute sind wir sehr stolz auf unser Wahrzeichen und sie erwies sich zum Glück auch sofort als Besuchermagnet. Um an Konzertkarten zu kommen ist es nicht so einfach, jedoch kann man das Gebäude über die Plaza (Aussichtplattform) besuchen.

Für den Zugang zur Plaza in der Elbphilharmonie ist ein Ticket notwendig. Das Ticket kriegt man kostenfrei am Automaten vor Ort. Am Wochenende und an Feiertagen ist es dort natürlich besonders voll und es kommt oft zu langen Wartezeiten. Daher empfehle ich Euch das Ticktet schon vorher hier über die Onlinebuchung (Gebühr: 2€) zu kaufen.

Wenn du an einer Führung vor Ort teilnehmen möchtest um mehr über das Gebäude

und seine bewegte Entstehungsgeschichte zu erfahren,

kannst du das ebenfalls hierrüber buchen.

Per Kanu- oder Standup Paddling (SUP)

durch die Kanäle bis zur Alster

 An einem schönen warmen Sommertag kann ich Euch eine Tour durch Hamburgs Kanäle nur ans Herz legen. Ob per Kanu, Standup Paddling (SUP), Tretboot oder per Segelboot (mit Segelschein), gibt es für Euch einen traumhaften Blick auf Hamburg mit den vielen kleinen Kanälen und schönsten Stadtvillen.

Die bekanntesten Bootsvermietungen:

  • Prüsse (Segelboot)
  • Barca (Segel-und Tretboote) am Alstersteg gegenüber vom Atlantik Hotel kann man auch wunderbar noch einen Drink nehmen und den Sonnenuntergang genießen
  • Supperclub in Eppendorf (SUP, Tretboote, Ruderboote, Kajak und Kanus)  (ein Drink zum Sundowner, ist gerade total angesagt)
  • Dornheim in Barmbek (Kanu, Kajak, Ruderboote, Tretboot Schwan, Gondel)
  • alle Bootsvermietungen findest du auf der Übersichtsseite von Hamburg

Denkt daran Euch Getränke mitzunehmen. Es sei denn Ihr kommt am Café Canale in Winterhude vorbei. Hier gibt es ein Drive-In für Bootsfahrer, wo man am Fenster Kuchen und Kaffee to go mitnehmen kann.

 Für die Sportfreaks

Eine morgendliche Laufrunde um die Außenalster ist der perfekte Start in den Tag. Die Strecke ist 7,3 km lang und führt um die Außenalster. Früh morgens ist hier natürlich eine besondere Atmosphäre und eine grandiose Sicht auf die Segelboote die Ruderer und dahinter die tollen Hamburger Stadtvillen. Das solltet Ihr Euch als Läufer nicht entgehen lassen.

Und was kann man sonst noch so

in Hamburg machen…

 

Wasserlichtspiele in Planten un Bloomen

Es handelt sich um einen wunderschön angelegten Park der direkt in der Stadt zwischen Alster und Messe liegt. Wer hier mal vom Großstadtrummel Entspannung sucht, ist hier richtig aufgehoben. Es gibt Spielplätze, eine Eislauf-/Skatebahn und von Mai bis August finden am Parksee jeden Abend die Wasserlichtspiele mit Musik statt. Wann und was gespielt wird kannst du hier online einsehen. http://plantenunblomen.hamburg.de/wasserlichtkonzerte/

Miniaturwunderland in der Speicherstadt

                 – bei jedem Wetter –

Eigentlich darf das Miniaturwunderland bei einem Städtetrip nach Hamburg nicht fehlen. Es ist dort wirklich wahnsinnig interessant. Und das sage „ich“, die sich weder für Modeleisenbahn noch für Museen interessiert. Aber das hier ist was anderes und ob Groß und Klein und ob männlich oder weiblich, alle sind begeistert.

Es wurde alles präzise wie im echten Leben umgesetzt. Von den Alpen bis Zentralamerika, ein Musikkonzert, die Hamburger Reeperbahn mit Rotlichtmilieu und Einblicke in die Schaufenster der Prostituierten in der Herbertstraße. Der Hamburger Flughafen wurde ebenso originalgetreu nachgebaut und nacheinander sind Starts und Landungen zu beobachten. Gigantisch und einmalig auf der Welt. Aber schaut unbedingt vorher im Internet nach, wie hoch die Wartezeiten sind. Wenn möglich, kauft Euch die Tickets schon online, dann geht´s schneller.

Weitere Tipps für mehr Zeit in Hamburg

 

Spaziergang durch den alten Elbtunnel

Wenn Ihr noch ein klein bisschen länger Zeit habt, dann unternehmt noch einen Spaziergang unter dem alten Elbtunnel. Heute kann der alte Elbtunnel hauptsächlich nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden. Von der anderen Elbseite hat man einen schönen Blick auf die Landungsbrücken. Mehr gibt es dort dann aber leider nicht zu erkundschaften, so dass man entweder gleich mit der Fähre Nummer 75 (Anleger Steinwerder) zurückfährt oder zu Fuß wieder zurückläuft. Der Eingang zum alten Elbtunnel befindet sich direkt an den Landungsbrücken.

Hamburg Dungeon

Wer sich richtig gruseln möchte, der kann das Hamburg Dungeon besuchen. Innerhalb von 90 Minuten werdet Ihr von Schauspielern immer mal wieder erschreckt und aufs Korn genommen. Dabei werden Euch auch jede Menge echte Geschichten über die Vergangenheit von Hamburg erzählt.

 

 

 

 

 

 

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