Dominica

Inseltour auf Dominica

Nehmt Euch ein Taxi für einen Tag und fahrt die folgenden Sehenswürdigkeiten ab:

Titou Gorge (Filmkulisse Fluch der Karibik, Schwimmen in der Schlucht)
Emerald Pool (kleiner, hoch oben im Regenwald gelegener, smaragdgrüner See, der von einem 12 Meter hohen Wasserfall gespeist wird).
Mr. Nice: Das ist ein Obsthändler, der an der Straße steht und alles an Früchten hat.
Trafalgar Falls: Zwillingswasserfälle
Baden in Schwefelquellen
Botanischer Garten (Besuchern wird gern ein von einem Hurrikan gefällter Baobab Baum gezeigt)
Strand mit schwarzem Lavasand zum Abschluss

Dominica lädt nicht zu einem faulen Tag an weißem Korallenstrand unter Palmen ein. An Stränden mangelt es nämlich auf der Tropeninsel bzw. sie sind nur nicht so besonders schön wie auf anderen Karibikinseln, aber dafür ist die Natur umso schöner.

Der Regenwald von Dominica gehört seit 1997 zur UNESCO. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall. Rund um Dominica kann man Wale und Delphine beobachten.

Taxirundtour auf Dominica

Die Taxifahrer stehen alle schon am Pier und warten auf einen. Wenn man die Fahrer etwas rechts vom Pier nimmt, ist es etwas günstiger.

Es gibt auf der Insel bzw. bei der Regenwaldtour so viel zu sehen und Tui macht immer nur einzelne Bausteine. Wir wollten aber alles sehen, daher brauchten wir mal wieder einen Taxifahrer.

Und mit uns auch noch 3 weitere Pärchen, so dass wir also 8 Leute waren. Wir orderten mal wieder am Hafen ein Großraumtaxi und hatten wieder Glück einen super lieben Taxifahrer zu bekommen.

Ein Tag auf Dominica

Titou Gorge: Hier ist angeblich die Filmkulisse des Kinofilms Fluch der Karibik. Unser Taxifahrer brachte uns hoch und dort angekommen konnte man für einen kleinen Obolus mit einem Führer in die Schlucht schwimmen. Wir erhielten vorher noch sicherheitshalber eine Schwimmweste für 2,00 $. Ich empfand es trotz des kalten Wassers ziemlich aufregend. Wir hielten uns alle an einem Seil fest und es ging in die Schlucht, wo am Ende ein riesiger Wasserfall auftaucht. Um zu dem 2. Wasserfall zu gelangen, hätte man beim ersten Wasserfall die glatte Steinwand hinauf klettern müssen. Da aber direkt vorm ersten Wasserfall so eine enorme Strömung war, mussten wir in der Schlucht direkt umkehren.

Unser Guide bat uns schnell zurück zu schwimmen. Ich wusste so schnell nicht was los ist und bekam es kurzzeitig mit der Angst. Aber unser Guide ist wohl durch den Sog unter Wasser gedrängt worden. Er wollte uns schützen und wir sollten daher nicht ganz bis zum Wasserfall schwimmen sondern vorher umkehren. Na gut, aber es war trotzdem ganz cool, dort in der Schlucht zu schwimmen.

Die Atmosphäre in dieser dunklen Felshöhle in dem eiskaltem Wasser ist total aufregend und unheimlich. Aber trotzdem total empfehlenswert. Das muss man mal erlebt haben. Und wer körperlich normal fit ist, kann da auch problemlos mit schwimmen.

Ich weiß den Preis für den Guide nicht mehr, aber es kostet nicht viel und hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Nachdem wir wieder trocken waren sind wir mit unserem Taxifahrer wieder zurück zum Taxi gegangen und weiter ging die Fahrt.

Emerald Pool: (2 $ Eintritt): Hier ist ein kleiner, hoch oben im Regenwald gelegener, smaragdgrüner See, der von einem 12 Meter hohen Wasserfall gespeist wird. Besucher können im klaren Wasser des Sees unter dem Wasserfall baden. Zunächst läuft man durch den Regenwald und hört schon den Wasserfall. Dort angekommen kann man hinter den Wasserfall laufen und ein bisschen baden oder picknicken. Selbst die Wanderung durch den Regenwald dorthin war aufregend und den Besuch wert.

Mr. Nice: Als nächsten Stopp hielten wir bei dem bekanntesten Obsthändler der Insel an. Er steht mit seinem Obststand direkt an der Straße und hat alles an Früchten, was die Saison zu bieten hat. Man kann alles probieren, soviel man möchte und gibt ihm anschließend ein selbst zu bemessenes Trinkgeld in eine, unter der Decke hängende, Kokosnussschale. Der Kerl ist wirklich ganz witzig und es gehört einfach zu dem Ausflug dazu. Man sollte unbedingt einmal kurz bei ihm vorbei schauen.

Trafalgar Falls: Auf dem Weg sind wir an den Zwillingswasserfällen vorbei gefahren. Dorthin zu laufen hätte 2$ Eintritt gekostet. Nachdem wir aber schon genug Wasserfälle gesehen hatten, reichte es uns dann nur einen Blick aus der Ferne auf die beiden Wasserfälle zu werfen.

Schwefelquellen: Wir wollten jetzt zwischen durch mal entspannen. Der Taxifahrer lies uns bei den stinkenden Schwefelquellen raus. Dort waren wir unter uns 8 zunächst alleine. Es gibt 2 verschiedene Becken und wir badeten dort erstmal in dem heißen Wasser. Der Eintritt war auch hier nicht sehr hoch. Wir machten mit unserem Taxifahrer eine Uhrzeit aus, wann wir wieder am Taxi sein sollten. Plötzlich kamen die Tuibusse und mittlerweile waren wir auch lange genug im Wasser. Somit standen wir wieder pünktlich vor unserem Taxifahrer und flüchteten vor der Tui-Bande.

Botanischer Garten: Weiter geht´s hoch hinauf zum botanischen Garten, wo man einen von einem Hurrikan gefällter Baobab Baum sieht, der einen darunter geparkten Schulbus zerquetscht. Kinder waren zur Zeit des Unglücks zum Glück nicht im Bus.

Zum Abschluss wollten wir nach unserem aufregendem Tag noch ein wenig am Strand relaxen. Auf dem Weg zum Strand mit schwarzem Sand fing es leider an zu regnen. Wir dachten, es würde vielleicht schon wieder aufhören und haben erstmal in einer Beachbar was gegessen und getrunken und schauten auf den Strand. Es hörte leider nicht mehr auf zu regnen. Somit schauten wir, ob wir unseren Taxifahrer finden konnte, damit wir doch schon mal früher losfahren können. Und das war auch kein Problem. Er saß im Taxi und las Zeitung. Wir baten ihn uns wieder zum Schiff zurück zu fahren.

Letzter Stop: Dominica Strand

Ich empfand es nicht als zeitlich stressig, auch wenn Tui nur die Sehenswürdigkeiten getrennt anbietet. Das kann man locker an einem Tag schaffen. Wir hatten ja sogar noch genug Zeit für einen Strandaufenthalt, der nur wegen Regen buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Ich würde auch alle Stopps genauso wieder machen.

Sammeltaxi vor Ort für eine gebuchte Rundfahrt (2013 ca. 40,00 US-Dollar pro Person).

Am frühen Abend sind wir vom Hafen nochmal in die Inselhauptstadt Roseau gelaufen.
Eine Melange aus hübschen Steinhäusern aus viktorianischer Zeit und modernen, mehrgeschossigen Häusern. Roseau ist das Zentrum von allem: Verwaltung, Handel und Tourismus. Ich fand das kleine Städtchen ganz entzückend, aber wahnsinnig viel gibt es da jetzt nicht zu sehen.

Eckdaten:

Währung: Ostkaribische Dollar (EC$) aber auch US-Dollar wird als 2. Währung akzeptiert.
Sprache: Englisch

Kiosk im Regenwald

Schwefelquellen auf Dominica

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