Curaçao

Ein Traum von Curaçao….

Hafen Willemstadt

 

Für einen Ausflug auf Curaçao nehmt Euch am besten ein Taxi und handelt die Hin-und Rückfahrt aus. Im Jahr 2013 kostete ein Taxi hin und zurück 70,00 $. Sucht Euch Mitfahrer, damit es günstiger wird. Am Hafen findet man immer genug Taxis. Einfach das Schiff verlassen und direkt beim Ausgang stehen schon die Taxifahrer und je nach Verhandlungsgeschick kann man hier einen guten Preis ausmachen.

An den Strand auf Curaçao

Cas Abou (hier wurde 2013 DSDS gedreht) ist 29 km vom Hafen entfernt. Es ist ein Paradies für jeden Schnorchler. Der Strand ist absolut sauber, ruhig und traumhaft schön. Immer wieder findet man Leguane die mehr oder weniger an Menschen gewöhnt sind und sich füttern lassen. Der Strand ist puderweis und Kokuspalmen bieten hier einen tollen Sonnenschutz.

Der Strand ist täglich von 08:00-18:00 Uhr geöffnet. Es werden auch Sonnenliegen für 5 Naf. (2,20 €) sowie Toiletten, Umkleiden, Duschen und ein Strandlokal angeboten. Außerdem kann man am Strand Kanus und kleine Schlauchboote mieten oder sich eine Massage gönnen. Der Zugang zum feinsandigen Strand ist kostenpflichtig und wird je Fahrzeug (maximal 4 Personen) abgerechnet. So betragen die Kosten von Montag bis Samstag 10 Naf (6 USD). An Sonn- und Feiertagen werden 12,50 Naf berechnet. Jede zusätzliche Person zahlt weitere 2,50 Naf. Das zahlt der Taxifahrer. Somit sollte man ihm das Geld passend geben oder schon vor der Fahrt einen Gesamtpreis aushandeln.

DSDS Strand Cas Abou auf Curacao

Unsere Erfahrung mit einem Taxiausflug auf Curaçao

Erster Stopp auf unserer Kreuzfahrt und wir sind wahnsinnig aufgeregt. Ich habe mir im Internet einen Strand rausgesucht, wo ich der Meinung war, dass er der schönste und dichteste ist. Wir sind mit dem Taxifahren in fernen Ländern, wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat, noch nicht so erprobt. Überall im Netz steht und jeder sagte mir, dass es in der Karibik überhaupt keine Probleme mit Taxifahrern gibt. Wenn man sich von einem Taxifahrer irgendwo hinfahren lässt, holt er einen auch wieder ab. Er will ja schließlich auch verdienen. Ja, dachte ich, das klingt nachvollziehbar, aber ist trotzdem eine andere Kultur und andere Lebensweise nach dem Motto „komm ich heute nicht, komme ich morgen“. Aber gut was bleibt mir übrig mit meiner deutschen Mentalität und Überpünktlichkeit es einfach zu wagen. Alternativ hätte ich die teuren Tuiausflüge buchen müssen, die mir alle zu kurz getaktet waren und wir wollten einfach flexibel bleiben. Und außerdem natürlich auch Geld sparen. Somit sind wir runter vom Schiff und schon stehen da sämtliche Taxifahrer und warten auf einen.

Da kam uns die Idee, ob wir nicht einfach Leute vom Schiff fragen, ob sie nicht auch zu unserem auserwählten Strand wollen, so können wir doch zusammenfahren und etwas Geld sparen. Gesagt getan, warteten wir kurz bei den Taxifahrern und brauchten keine 2 Minuten warten bis 2 Jungs kamen und wir sie einfach ansprachen, ob sie auch zum Strand Cas Abou wollen. Die beiden erschienen uns als erstes sympathisch. Die beiden schlugen sofort ein und schon saßen wir zu viert im Auto. Perfekt. Als wir am Strand ankamen baten wir den Taxifahrer uns doch um 16:00 Uhr bitte wieder abzuholen.

Ein herrlicher Strandtag wartete auf uns. Der Strand hatte nicht zu viel versprochen. Es war dort einfach herrlich. Sogar kleine zutrauliche Leguane liefen dort rum. Es wurde langsam frühen Nachmittag und wir fragten uns, ob der Taxifahrer auch tatsächlich kommen würde… 

Und siehe da, wir haben ihn schon eine ½ Stunde früher entdeckt. Er stand schon da und unterhielt sich mit anderen Taxifahrern. Puh was war ich beruhigt 😉

Es ging dann wieder zurück zum Schiff und wir sind dann am späten Nachmittag nochmal in die kleine bunte Stadt gegangen. Außer das die Häuschen sehr hübsch anzusehen waren, gab es dort dann aber nicht mehr viel. Tagsüber scheint dort mehr losgewesen zu sein. Es sah nach einem Fischmarkt oder so aus. Jedenfalls bauten noch ein paar restliche Stände gerade ab. Die Geschäfte hatten fast überall zu. Vermutlich lag es daran, dass Sonntag war. Aber es war ein schöner Spaziergang.

Eckdaten:

– Währung: Antillengulden (Nafl.) oder US-Dollar. Verkäufer geben aber selten US-Dollar als Wechselgeld zurückgeben. Das Taxi lässt sich aber sehr gut mit US-Dollar bezahlen.
– Sprachen: Niederländisch und Englisch

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